Die Herzogenrather Handschelle 2018: Jetzt schlägt es aber dreizehn!

Verleihung am 30. November, 19.30 Uhr, Stadtbücherei, Erkensstr. 2

Das glauben auch einige Beamten des Düsseldorfer KK 12, als am Morgen des 1. März 2016 eine neue Kollegin ihren Dienst antritt. Es handelt sich um Deutschlands erste schwarze Kriminalkommissarin, Heidi Kameba. Nicht zuletzt der intelligenten Heidi, aber auch der von ihm spannend inszenierten Kriminalgeschichte, hat es der in Düsseldorf lebende Autor Stefan Keller zu verdanken, dass ihm am 30. November 2018 in der Stadtbücherei Herzogenrath die 13. Herzogenrather Handschelle verliehen wird.

Den Krimipreis des Vereins Pro Stadtbücherei e.V erhält in diesem Jahr Stefan Keller für seinen Roman „Das Ende aller Geheimnisse“. Stefan Keller hat sich im Lese-Finale der Jury gegen vier andere Autoren und ihre Bücher durchgesetzt. Die Juroren haben es sich auch in diesem Jahr wieder nicht leicht gemacht und fleißig Krimis gelesen, bewertet und eine Wahl getroffen.

„Das Ende aller Geheimnisse“ ist der erste Fall für Heidi Kamemba, in dem sie nicht nur gegen Mörder und Verbrecher, sondern auch gegen Menschen kämpfen muss, die glauben man könnte Andere auf ihre Hautfarbe reduzieren. Im Laufe der Handlung geben ihr getöteter Vorgänger im KK 12 und die neuen Kollegen, ihr und den Lesern einige Rätsel auf. Mehr wird nicht verraten!

Stefan Keller gelingt es mit seinem Roman den Alltag bei der Kriminalpolizei glaubhaft darzustellen. Packend und politisch – ein Krimi mit Tiefgang! „Deshalb ist es eine große Freude, einen so spannenden Roman mit der Herzogenrather Handschelle auszuzeichnen“, so Ralph Klemp, Vorsitzender des Fördervereins Pro Stadtbücherei e.V.

Der Autor wurde 1967 in Aachen geboren und lebt seit einiger Zeit in Düsseldorf. Stefan Keller hat Germanistik und BWL studiert und für den Rundfunk, Filmproduktionen, Theater und Fernsehsender gearbeitet. Im Gmeiner-Verlag sind von ihm fünf Romane um den Privatdetektiv Marius Sandmann erschienen. Er lehrt an der Universität Köln kreatives Schreiben.

Am Freitag, dem 30. November wird ihm nun die Herzogenrather Handschelle 2018 verliehen, die dank der Unterstützung der Steuerberatungsgesellschaft Rittel, Stange & Krüger wieder mit 1000 € dotiert ist. Mit dem Preis würdigt der Verein Pro Stadtbücherei e. V. den für die Herzogenrather Jury in diesem Jahr besten deutschsprachigen Kriminalroman.

Mit der Herzogenrather Handschelle werden Autoren prämiert, deren Romane sich durch eine gute, spannende Story, hohe erzählerische Qualität und die atmosphärisch dichte Schilderung eines Milieus auszeichnen.

Die bisherigen Preisträger sind: Susanne Goga, Jac.Toes, Norbert Horst, Wolfgang Schorlau, Ralf Kramp, Gisa Klönne, Inge Löhnig, Mechtild Borrmann, Elisabeth Herrmann, Sascha Berst-Frediani, Andreas Gruber sowie im letzten Jahr Horst Eckert.

Wer den Schriftsteller Stefan Keller und seine Romane kennenlernen und ihm Fragen stellen möchte, die man schon immer einem Krimiautor stellen wollte, ist herzlich zur Lesung in die Stadtbücherei eingeladen. Dem „Ende aller Geheimnisse“ werden wir am 30. November ab 19.30 Uhr vielleicht doch ein kleines Stück näher kommen?!

Foto: Jens Howorka / Blendfabrik

Datum:28.05.2018

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