In den nächsten Tagen erreicht die närrische Zeit mit Fettdonnerstag, Tulpensonntag und natürlich mit dem Rosenmontag ihren Höhepunkt. Und wie jedes Jahr – gerade im Straßenkarneval – geht’s wieder los. Mit Sack und Pack bunt kostümiert – auch mit Alkohol – ziehen nicht nur die Erwachsenen in den Karneval.
Jubel, Trubel und Heiterkeit bestimmen in dieser Zeit das Bild in unseren Straßen und Veranstaltungsräumen. Im bunten Treiben kommt es leider häufig vor, dass Rauschmittel, insbesondere alkoholhaltige Getränke, übermäßig "genossen" werden.
Kinder und Jugendliche machen nicht selten an Karneval ihre ersten Erfahrungen mit Alkohol, was mitunter mit sehr nachteiligen, die Gesundheit gefährdenden Folgen und psychischen Schäden verbunden sein kann. Wenn Kinder und Jugendliche mit Alkohol experimentieren, dann immer mit Blick auf die „Großen“, auch wenn die oft kein Vorbild sind.
Das Ordnungsamt appelliert an alle Erwachsenen, auf die Kinder und Jugendlichen in ihrem Umfeld zu achten. Eine besondere Verantwortung kommt neben den Eltern auch den Gastwirten und Verkäufern in Tankstellen, Kiosken und Geschäften zu.
Zeigen Sie Verantwortung gegenüber unserer Jugend, bewahren Sie Ihre Kinder und Jugendlichen vor psychischen und gesundheitlichen Schäden und tragen Sie zum guten Gelingen solcher Karnevalsveranstaltungen bei, an die sich Besucher gerne erinnern. Helfen Sie mit, den Karneval zu
einer rundum gelungenen Angelegenheit zu machen, die keine negativen Schlagzeilen nach sich zieht.
Der Außendienst der Ordnungsamtes Herzogenrath ist auch diesen Karneval in Kooperation mit dem Jugendamt und der Polizei vor Ort um den Jugendschutz zu gewährleisten.
Die Jugendschutzkontrollen werden gemeinsam mit den Kollegen der Polizeiwache Herzogenrath am Fettdonnerstag, insbesondere in der Zeit von 11.00 - 19.30 Uhr im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Es geht insbesondere um die Kontrolle des Verzehrs und der Verabreichung von alkoholischen Getränken an Kinder und Jugendliche.
Verstöße gegen die Jugendschutzbestimmungen können mit empfindlichen Geldbußen geahndet werden.
Wichtige Hinweise und zahlreiche Information der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Ostmerheimerstraße 220 in 51109 Köln finden sich unter: www.kenn-dein-limit.de