B258n besitzt nach Auffassung des Bundesministers eine verkehrliche Notwendigkeit und soll weiter untersucht werden
Im Meinungsstreit zwischen dem Oberbürgermeister der Stadt Aachen und dem Bürgermeister der Stadt Herzogenrath hat sich nun Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer mit einem Schriftsatz an Bürgermeister Christoph von den Driesch vom 22. Januar 2010 geäußert.
Er teilt darin mit, dass er Herrn Oberbürgermeister Philipp auf dessen Schreiben geantwortet habe, dass die verkehrliche Notwendigkeit der B 258n nachgewiesen sei und der uneingeschränkte Planungsauftrag für die Straßenbauverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen Gültigkeit besitzt. Ferner informiert er darüber, dass beabsichtigt ist, die B 258n im Zusammenhang mit den Planungen des Buitenrings Parkstad Limburg einerseits und eines gemeinsamen Verkehrsmodells für die StädteRegion andererseits hinsichtlich der neuen Verkehrszahlen untersuchen zu lassen.
Bürgermeister Christoph von den Driesch:
„Damit hat Herr Bundesminister Ramsauer meinem Anliegen in vollem Umfang stattgegeben. Ich danke Herrn Bundesminister Ramsauer für diese klare Positionierung und die Möglichkeit, tatsächlich eine umfassende Entscheidungsgrundlage für eine abschließende Bewertung der B 258n zu erhalten. Ich danke auch der IHK Aachen für deren Unterstützung beim Verkehrsministerium, die sich stets eindeutig für eine Entlastung des Herzogenrather Stadtgebietes auch zum Wohle der Wirtschaftsförderung ausgesprochen hat. Meinerseits werde ich das Thema im Fachausschuss und im Stadtrat wieder auf die Tagesordnung bringen, sobald die Verkehrsuntersuchungsergebnisse vorliegen und darin eine hinreichende Grundlage für die Entlastungswirkung der B 258n auf die Durchfahrtstrassen des Herzogenrather Stadtgebietes enthalten ist.“